| 简介:
部份中文盐酸氨基乙酰丙凝胶处方资料(仅供参考)
英文名:Aminolevulinsyre acid hydrochloride
商品名:Ameluz Gel
中文名:盐酸氨基乙酰丙凝胶
生产商:Biofrontera
药品简介
近日,Ameluz(Aminolevulinic acid hydrochloride)外用凝胶10%获欧盟批准上市,用于治疗轻度至中度光化性角化病和成人浅表基底细胞癌 (sBCC)
Ameluz(Aminolevulinic acid hydrochloride)外用凝胶10%是一种卟啉前体, 与BF-RhodoLED®联合使用,是首个也是目前唯一在欧盟获批用于面部和头皮轻度至中度光化性角化病 (AK)局部治疗的光动力疗法(PDT) 组合产品。
作用机制
局部应用5-氨基酮戊酸(ALA)后,该物质代谢为原卟啉IX(PpIX),这是一种光活性化合物,在治疗的病变中细胞内积聚。PpIX被适当波长和能量的光照射激活。在氧气存在的情况下,形成活性氧物种。后者会导致细胞成分的损伤,并最终破坏靶细胞。
当Ameluz与红光PDT方案一起使用时,在不透光敷料的孵育过程中,PpIX在靶细胞内积聚。随后的照射激活了积累的卟啉,从而对暴露在光下的靶细胞产生光毒性。
当Ameluz与自然或人工日光PDT方案一起使用时,PpIX在光照期间在靶细胞内持续产生和激活,从而产生恒定的微光毒性效应。不需要闭塞敷料,但可以在人工日光PDT的培养过程中任选使用。
使用人工日光设备的PDT显示出与使用自然日光的PDT相当的结果。人造日光PDT设备可能因特定的光谱、辐照度和照明时间而异。对示例性人工日光设备(即MultiLite®、Medisun®PDT 9000和indoorLux®)的分析表明,所有测试设备都充分激活了PpIX。
适应症
轻度至中度光化性角化病(Olsen 1至2级)和成人场癌变的治疗。
由于成人可能存在与治疗相关的发病率和/或较差的美容效果,不适合手术治疗的浅表和/或结节性基底细胞癌的治疗。
用法与用量
成人剂量
对于面部或头皮的光化性角化病(AK)的治疗,应对单个或多个病变或整个癌变区域(在有限的区域内,多个AK病变被光化和阳光诱导的损伤区域包围的皮肤区域)进行一次光动力治疗(使用自然光或红光或人造日光灯)。
对于躯干、颈部或四肢的光化性角化病(AK)的治疗,应进行一次窄谱红光光动力疗法。
光化性角化病病变或野应在治疗三个月后进行评估。治疗3个月后仍未完全消退的病变或病灶应重新治疗。
对于基底细胞癌(BCC)的治疗,应使用红光灯对一个或多个病变进行两次光动力治疗,两次治疗之间的间隔约为一周。基底细胞癌病变应在最后一次治疗后三个月进行评估。治疗3个月后仍未完全消退的病变应重新治疗。
儿科人群
Ameluz在儿科人群中没有相关用途。没有可用数据。
给药方法
Ameluz用于皮肤。
Ameluz应在医生、护士或其他有光动力疗法使用经验的医疗保健专业人员的指导下服用。当需要红灯或人造日光灯时,应由医疗保健专业人员进行治疗。
使用红灯治疗AK、场癌变和BCC:
a) 病变的准备:在服用Ameluz之前,应使用乙醇或异丙醇浸泡的棉垫仔细擦拭所有病变,以确保皮肤脱脂。应准确去除水垢和结壳,并轻轻粗糙化所有病变表面。应注意避免出血。结节性基底细胞癌病变通常被完整的表皮角蛋白层覆盖,应将其去除。应轻轻切除暴露的肿瘤物质,不要试图切除肿瘤边缘以外的部分。
b) 凝胶的应用:Ameluz应用于病变区域或整个癌变区域以及周围约5mm的区域,形成约1mm厚的薄膜(每管约20cm2面积)。应使用手套保护的指尖或抹刀涂抹凝胶,并应让其干燥约10分钟,然后在治疗部位放置不透光的敷料。孵育3小时后,应取出敷料并擦掉残留的凝胶。
凝胶可以施用于病变周围的健康皮肤。应避免Ameluz直接接触眼睛或粘膜(保持1厘米的距离)。如果意外接触,建议用水冲洗。
c) 照明:清洁病变后,整个治疗区域将用红光源照明,红光源可以是630 nm左右的窄光谱和约37 J/cm2的光剂量,也可以是570至670 nm范围内的更宽、连续的光谱,光剂量在75至200 J/cm2之间。确保给予正确的光剂量非常重要。总光剂量由辐照度(或等效物)、光场大小、灯和皮肤表面之间的距离以及照明时间等因素决定。这些因素因灯类型而异。如果有合适的探测器,应监测输送的光剂量。在照明期间,灯应固定在用户手册中指示的距离皮肤表面的位置。
建议使用窄光谱灯以实现更高的清除率。可考虑对短暂不良部位反应进行对症治疗。如果不能容忍窄光谱光源,则可以使用更宽和连续的光谱。
注:Ameluz治疗躯干、颈部和四肢AK的疗效仅在窄谱PDT范围内得到证实。没有关于这些身体区域使用宽光谱灯PDT或自然或人工日光PDT的数据。
三个月后应重新评估病变,此时任何残留的病变或区域都可能被退回。如果认为有必要,建议通过活检材料的组织学检查来确认基底细胞癌病变的反应。随后,建议对基底细胞癌进行密切的长期临床监测,必要时进行组织学检查。
用自然或人工日光治疗面部和头皮的AK和现场癌变:
a) 治疗前注意事项:
只有当条件适合在户外舒适地呆两个小时(温度>10ºC)时,才应使用自然光PDT。如果天气是下雨的,或者很可能会下雨,则不应使用自然采光处理。
对于自然日光PDT,应在病变预处理前15分钟涂抹防晒霜,以保护暴露在阳光下的皮肤。只能使用化学过滤器和SPF 30或更高的防晒霜。不应使用含有二氧化钛、氧化锌等物理过滤器的防晒霜,因为这些物质会抑制光吸收,因此可能会影响防晒效果。
对于人工日光PDT,不需要防晒霜,因为患者在照射过程中不会暴露在紫外线下。
b) 病变的准备:在服用Ameluz之前,应使用乙醇或异丙醇浸泡的棉垫仔细擦拭所有病变,以确保皮肤脱脂。应准确去除水垢和结壳,并轻轻粗糙化所有病变表面。应注意避免出血。
c) 凝胶的应用:应使用手套保护的指尖或抹刀在病变区域或整个癌变区域和约5mm的周围区域涂上一层薄薄的Ameluz。孵化期间不需要封闭敷料。它可以选择性地用于人工日光PDT,但最迟应在照明前将其移除。凝胶可以施用于病变周围的健康皮肤。应避免Ameluz直接接触眼睛或粘膜(保持1cm的距离)。如果意外接触,建议用水冲洗。在整个日间PDT期间,不应擦掉凝胶。
d) 使用日光进行AK治疗的孵化和照明:
自然日光PDT:
如果条件合适(见第a.节治疗前的注意事项),患者应在涂抹凝胶后30分钟内外出,并在白天连续停留2小时。在炎热的天气里躲在阴凉处是可以接受的。户外时间的中断应通过更长的照明时间来补偿。曝光结束后,应清除剩余的凝胶。
人工日光PDT:
为确保足够的原卟啉IX(PpIX)合成,总处理时间(包括孵育和光照)应为2小时,不应超过2.5小时。然而,应在凝胶施用后0.5至1小时内开始照明,以避免PpIX过度积聚,这可能会导致疼痛感增加。由于用于人工日光PDT的CE标记医疗器械的不同特性(例如辐照度和光谱),照明时间可能会有所不同。
这些装置应具有连续或间歇的光谱,覆盖400至750 nm范围内的一个或多个PpIX吸收峰/带。所有研究的具有经证实的PpIX激活活性的人造日光设备至少在约631nm处达到了红色PpIX吸收峰。为了确保施用正确的光剂量,应考虑人工日光设备用户手册中推荐的光剂量和照明条件。然而,病变表面的最小施加剂量不应小于~14 J/cm2。患者和操作员应遵守光源提供的安全说明。曝光结束后,应清除剩余的凝胶。
三个月后应重新评估病变,此时任何残留的病变或区域都可能被退回。
禁忌症
•对活性物质、卟啉、大豆或花生或第6.1节中列出的任何赋形剂过敏。
•卟啉症。
•已知的不同病理和频率的光性皮肤病,例如代谢紊乱,如氨基酸尿,特发性或免疫性疾病,如多态性光反应,遗传性疾病,例如着色性干皮病,以及因暴露在阳光下而诱发或加重的疾病,如红斑狼疮或红斑天疱疮。
保质期
未打开的试管:24个月
首次开业后:4个月
储存特别注意事项
存放在冰箱中(2ºC–8ºC)。
第一次打开后,保持管子紧紧关闭。
容器的性质和内容物
一个外纸箱,里面有一个铝管,里面涂有环氧苯酚内漆,还有一个乳胶密封件和一个高密度聚乙烯螺帽。每管含有2克凝胶。
上市许可持证商
Biofrontera Bioscience GmbH
请参阅随附Ameluz的完整处方信息:
https://www.medicines.org.uk/emc/product/3158/smpc
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Ameluz 78 mg/g, Gel Tube 2 g CHF:499.75
Louis Widmer AG,
Zusammensetzung
Wirkstoffe
5-Aminolävulinsäure als 5-Aminolävulinsäure-Hydrochlorid.
Hilfsstoffe
2.36 mg/g Natriumbenzoat (E 211), Xanthangummi, hydriertes Sojalecithin, Polysorbat 80, mittelkettige Triglyceride, 2-Propanol, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat, Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat, gereinigtes Wasser.
Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
1 g Gel enthält 78 mg 5-Aminolävulinsäure (entspricht 100 mg/g 5-Aminolävulinsäure Hydrochlorid).
Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
Behandlung aktinischer Keratosen leichter bis mittelschwerer Intensität (Grad 1 bis 2 nach Olsen; siehe auch Rubriken «Dosierung/Anwendung» und «Eigenschaften/Wirkungen») und von Feldkanzerisierungen bei Erwachsenen.
Behandlung des superfiziellen und/oder nodulären Basalzellkarzinoms bei Erwachsenen, das sich wegen möglicher krankheitsbedingter Morbidität und/oder schlechter kosmetischer Ergebnisse nicht für eine chirurgische Behandlung eignet.
Dosierung/Anwendung
Übliche Dosierung
Behandlung von aktinischer Keratose (AK)
Für die Behandlung aktinischer Keratose (AK) im Gesicht oder auf der Kopfhaut bei Erwachsenen soll eine Sitzung der photodynamische Therapie (PDT) (mit natürlichem Tageslicht oder einer Rotlicht- oder einer Tageslichtlampe) für einzelne oder mehrere Läsionen oder ganze kanzerisierte Felder (Hautareale, bei denen mehrere AK-Läsionen von einem eng begrenzten Areal mit aktinischen und sonneninduzierten Schäden umgeben sind) angewendet werden.
Für die Behandlung aktinischer Keratosen (AK) im Bereich des Rumpfs, Nackens oder der Extremitäten soll eine Sitzung der photodynamischen Therapie mit Rotlichtquelle von schmalem Spektrum angewendet werden.
Aktinische Keratoseläsionen oder (kanzerisierte) Felder sollen drei Monate nach der Behandlung nachuntersucht werden. Behandelte Läsionen oder kanzerisierte Felder, die nach 3 Monaten nicht vollständig abgeheilt sind, sollen erneut behandelt werden.
Zu beachten: Die Wirksamkeit von Ameluz bei der Behandlung von AK im Bereich des Rumpfs, Nackens und der Extremitäten wurde ausschliesslich im Rahmen der photodynamischen Therapie mit schmalem Spektrum gezeigt. Für diese Körperregionen liegen für eine photodynamische Therapie mit Lichtquellen mit breiterem Spektrum oder eine photodynamische Tageslichttherapie keine Daten vor.
Behandlung des Basalzellkarzinoms (BCC)
Für die Behandlung des Basalzellkarzinoms (BCC) bei Erwachsenen sollen zwei Sitzungen der PDT mit Rotlichtlampe für einzelne oder mehrere Läsionen mit einem Intervall von etwa einer Woche zwischen den Sitzungen angewendet werden. Basalzellkarzinomläsionen sollen drei Monate nach der Behandlung nachuntersucht werden. Behandelte Läsionen, die nach drei Monaten nicht vollständig abgeheilt sind, sollen erneut behandelt werden.
Kinder und Jugendliche
Es gibt keinen relevanten Nutzen von Ameluz bei Kindern und Jugendlichen.
Es liegen keine Studien vor, welche die Sicherheit und Wirksamkeit von Ameluz bei der Behandlung von Patienten unter 18 Jahren belegen.
Art der Anwendung
Ameluz ist zur Anwendung auf der Haut bestimmt.
Das Arzneimittel sollte unter Betreuung eines Arztes oder einer Pflegekraft mit Erfahrung in der (PDT) angewendet werden. Ist eine Rotlicht- oder Tageslichtlampe erforderlich, sollte die Behandlung vom medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden.
Behandlung von AK, Feldkanzerisierungen und BCC mit einer Rotlichtlampe
Vorbereitung der Läsionen
Vor der Anwendung von Ameluz sollten alle Läsionen sorgfältig mit einem mit Ethanol oder Isopropanol angefeuchteten Wattepad abgewischt werden, um die Haut zu entfetten. Schuppen und Krusten sollten sorgfältig abgetragen und die Oberflächen aller Läsionen vorsichtig aufgeraut werden. Dabei ist sorgfältig darauf zu achten, dass keine Blutung verursacht wird.
Läsionen eines nodulären BCC sind oft mit einer intakten epidermalen Keratinschicht bedeckt, die abgetragen werden sollte. Exponiertes Tumormaterial sollte vorsichtig entfernt werden, ohne dabei über die Tumorränder hinauszugehen.
Applikation des Gels
Ameluz sollte auf die Fläche der Läsion oder ganze kanzerisierte Felder und ca. 5 mm des umgebenden Areals in einem Film von etwa 1 mm Dicke (ca. 20 cm2 Fläche pro Tube) aufgetragen werden. Das Gel sollte mit behandschuhten Fingerspitzen oder mit einem Spatel aufgetragen werden und etwa 10 Minuten trocknen, bevor ein lichtundurchlässiger Verband auf die Behandlungsstelle aufgebracht wird. Nach 3-stündiger Inkubation sollte der Verband entfernt und das verbliebene Gel abgewischt werden.
Das Gel kann auf die gesunde Haut um die Läsionen herum aufgetragen werden. Direkter Kontakt von Ameluz mit den Augen oder den Schleimhäuten ist zu vermeiden (einen Abstand von 1 cm einhalten). Bei versehentlichem Kontakt wird Spülen mit Wasser empfohlen.
Beleuchtung
Nach der Reinigung der Läsionen wird die gesamte Behandlungsfläche mit einer Rotlichtquelle beleuchtet, entweder mit einem schmalen Spektrum von etwa 630 nm und einer Lichtdosis von etwa 37 J/cm2 oder mit einem breiteren und kontinuierlichen Spektrum im Bereich zwischen 570 und 670 nm und einer Lichtdosis von 75 bis 200 J/cm2 (siehe auch Abschnitt «Behandlung von aktinischen Keratosen»). Es ist wichtig sicherzustellen, dass die richtige Lichtdosis angewendet wird. Die Gesamtlichtdosis wird durch Faktoren wie der Bestrahlungsintensität (oder gleichwertigen Parametern), der Grösse des Lichtfeldes, dem Abstand zwischen Lampe und Hautoberfläche sowie der Beleuchtungsdauer bestimmt. Diese Faktoren variieren je nach Lampentyp. Die applizierte Lichtdosis sollte überwacht werden, falls ein geeigneter Detektor zur Verfügung steht. Während der Beleuchtung sollte die Lampe in der Entfernung von der Hautoberfläche fixiert werden, die in der Gebrauchsanweisung angegeben ist. Um höhere Heilungsraten zu erzielen, wird der Gebrauch einer Lampe mit schmalem Spektrum empfohlen. Bei Nebenwirkungen an der Applikationsstelle kann eine symptomatische Behandlung in Betracht gezogen werden. Ein breiteres und kontinuierliches Lichtspektrum kann verwendet werden, falls Lichtquellen mit schmalem Spektrum nicht vertragen werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen» und «Eigenschaften/Wirkungen», Wirkungsmechanismus).
Behandlung von AK und Feldkanzerisierungen im Gesicht und auf der Kopfhaut mit natürlichem oder künstlichem Tageslicht
Überlegungen vor der Behandlung
Die photodynamische Therapie mit natürlichem Tageslicht sollte nur dann angewendet werden, wenn ein angenehmer Aufenthalt im Freien von zwei Stunden Dauer möglich ist (Temperaturen >10 °C). Bei Regen oder hoher Regenwahrscheinlichkeit, sollte die Behandlung mit natürlichem Tageslicht nicht durchgeführt werden.
Zum Schutz sonnenexponierter Haut sollte bei der photodynamischen Therapie mit natürlichem Tageslicht 15 Minuten vor der Vorbehandlung der Läsionen ein Sonnenschutzmittel aufgetragen werden. Es dürfen nur Sonnenschutzmittel mit chemischen Filtern und einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 verwendet werden. Sonnenschutzmittel mit physikalischen Filtern wie Titandioxid, Zinkoxid usw. dürfen nicht verwendet werden, da diese die Lichtabsorption hemmen und dadurch die Wirksamkeit beeinträchtigen können.
Bei der photodynamischen Therapie mit künstlichem Tageslicht wird kein Sonnenschutzmittel benötigt, da die Patienten während der Beleuchtung keiner ultravioletten Strahlung ausgesetzt sind.
Vorbereitung der Läsionen
Vor der Anwendung von Ameluz sollten alle Läsionen sorgfältig mit einem mit Ethanol oder Isopropanol angefeuchteten Wattepad abgewischt werden, um die Haut zu entfetten. Schuppen und Krusten sollten sorgfältig abgetragen und die Oberflächen aller Läsionen vorsichtig aufgeraut werden. Dabei ist sorgfältig darauf zu achten, dass keine Blutung verursacht wird.
Applikation des Gels
Eine dünne Schicht Ameluz sollte mit behandschuhten Fingerspitzen oder mit einem Spatel auf die Fläche der Läsion oder ganze kanzerisierte Felder und ca. 5 mm des umgebenden Areals aufgetragen werden. Ein Okklusivverband ist während der Inkubation nicht erforderlich. Bei der photodynamischen Therapie mit künstlichem Tageslicht kann optional ein Okklusivverband verwendet werden, der aber spätestens vor der Beleuchtung entfernt werden muss. Das Gel kann auf die gesunde Haut um die Läsionen herum aufgetragen werden. Direkter Kontakt von Ameluz mit den Augen oder den Schleimhäuten ist zu vermeiden (einen Abstand von 1 cm einhalten). Bei versehentlichem Kontakt wird Ausspülen mit Wasser empfohlen. Das Gel sollte über die gesamte Dauer der photodynamischen Tageslichttherapie nicht abgewischt werden.
Inkubation und Tageslichtbeleuchtung zur Behandlung von AK:
Photodynamische Therapie mit natürlichem Tageslicht
Bei geeigneten Bedingungen (siehe obigen Abschnitt «Überlegungen vor der Behandlung») sollen sich die Patienten innerhalb von 30 Minuten nach Anwendung des Gels ins Freie begeben und sich zwei zusammenhängende Stunden in vollem Tageslicht aufhalten. Das Aufsuchen von Schatten bei heißem Wetter ist zulässig. Eine Unterbrechung des Aufenthalts im Freien sollte durch eine längere Beleuchtungsdauer ausgeglichen werden. Nach dem Ende der Lichtexposition sollte verbleibendes Gel entfernt werden.
Photodynamische Therapie mit künstlichem Tageslicht:
Damit eine ausreichende Synthese von Protoporphyrin IX (PpIX) sichergestellt ist, sollte die Gesamtbehandlungsdauer (für Inkubation und Beleuchtung) 2 Stunden betragen und 2,5 Stunden nicht überschreiten. Die Beleuchtung sollte jedoch innerhalb von 0,5 bis 1 Stunde nach Aufbringen des Gels begonnen werden, um eine übermäßige Ansammlung von PpIX zu vermeiden, die zu einer verstärkten Schmerzempfindung führen könnte. Die Beleuchtungsdauer kann in Abhängigkeit verschiedener Eigenschaften (z.B. Bestrahlungsintensität und Lichtspektrum) der CE-gekennzeichneten Medizinprodukte für die photodynamische Therapie mit künstlichem Tageslicht variieren. Die Medizinprodukte sollten entweder ein kontinuierliches oder intermittierendes Spektrum aufweisen, das eine oder mehrere der Absorptionsmaxima/-banden von PpIX im Bereich von 400 bis 750 nm abdeckt. Alle untersuchten künstlichen Tageslichtlampen mit einer belegten PpIX-Aktivierungsaktivität deckten zumindest das rote PpIX-Absorptionsmaximum bei ungefähr 631 nm ab. Um sicherzustellen, dass die korrekte Lichtdosis abgegeben wird, sind die in den Bedienungsanweisungen der künstlichen Tageslichtlampen angegebenen Lichtdosen und Beleuchtungsbedingungen zu beachten. Die an der Läsionsoberfläche angewendete Mindestdosis sollte jedoch ~14 J/cm2 nicht unterschreiten. Patienten und Bediener müssen die Sicherheitshinweise für die verwendete Lichtquelle beachten. Nach dem Ende der Lichtexposition sollte verbleibendes Gel entfernt werden.
Nach drei Monaten sollen die Läsionen nachuntersucht und etwaige verbleibende Läsionen oder Felder erneut behandelt werden.
Es wird empfohlen, die Reaktion von BCC-Läsionen durch histologische Untersuchung des Biopsiematerials zu bestätigen, falls dies für notwendig erachtet wird. Danach wird eine engmaschige langfristige klinische Überwachung des BCC empfohlen, falls nötig mittels histologischer Untersuchung.
Präklinische Daten
Basierend auf den dermalen Toxizitätsstudien oder den in der Literatur berichteten Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe, Genotoxizität und Reproduktionstoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
Karzinogenität
Es wurden keine Karzinogenitätsstudien mit Ameluz durchgeführt.
Sonstige Hinweise
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Haltbarkeit nach Anbruch
Nach Anbruch der Tube ist Ameluz 4 Monate haltbar. Nicht verwendeter Inhalt ist danach zu verwerfen.
Besondere Lagerungshinweise
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Im Kühlschrank (2-8°C) lagern.
Die Tube nach Anbruch fest verschlossen halten.
Hinweise für die Handhabung
Jede Lampe ist entsprechend der Gebrauchsanweisung zu verwenden. Nur CE-gekennzeichnete Lampen, die mit den erforderlichen Filtern und/oder Reflektorspiegeln ausgestattet sind, sollten verwendet werden, um die Exposition gegenüber Wärme, Blaulicht- (nur bei einer Rotlicht-PDT) und ultravioletter (UV) Strahlung zu minimieren. Bevor eine bestimmte Lichtquelle verwendet wird, müssen die technischen Spezifikationen des Gerätes überprüft und die Anforderungen an das vorgesehene Lichtspektrum erfüllt werden. Sowohl der Patient/die Patientin als auch das medizinische Personal, das die PDT durchführt, sollten die Sicherheitshinweise für die verwendete Lichtquelle beachten und während der Beleuchtung bei der Rotlicht-PDT und, sofern empfohlen, bei der PDT mit künstlichem Tageslicht eine geeignete Schutzbrille tragen. Es ist nicht notwendig, die unbehandelte gesunde Haut in der Umgebung der behandelten Läsionen bzw. der behandelten Basalzellkarzinome zu schützen.
Zulassungsinhaberin
Louis Widmer AG, 8952 Schlieren.
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