| 简介:
部份中文那他珠单抗处方资料(仅供参考)
商品名:Tysabri Fertigspritze
英文名:Natalizumab
中文名:那他珠单抗预充注射器溶液
生产商:渤健瑞士公司
药品简介
2021年04月07日,欧盟委员会(EC)批准Tysabri(Natalizumab)皮下注射剂,用于治疗复发缓解型多发性硬化症(MS)。
Tysabri(Natalizumab)那他珠单抗SC制剂(皮下注射剂)是一种疾病修正疗法(DMT),临床试验证实该药可减少身体残疾的进展、减少新的脑损伤的形成、减少复发。
多发性硬化症 (MS) 是一种进行性慢性炎症和中枢神经系统神经退行性疾病,可严重影响日常生活。大多数多发性硬化症患者会经历一段时期的新症状或复发,但部分或完全改善,然后是疾病缓解期。
药效作用
Natalizumab是一种选择性粘附分子抑制剂,与人类整合素的α4-亚基结合,整合素在除中性粒细胞外的所有白细胞表面高度表达。具体而言,那他珠单抗与α4β1整合素结合,阻断与其同源受体、血管细胞粘附分子-1(VCAM-1)和配体骨桥蛋白的相互作用,以及连接片段-1(CS-1)的纤维连接蛋白的选择性剪接结构域。Natalizumab阻断α4β7整合素与粘膜寻址蛋白细胞粘附分子-1(MadCAM-1)的相互作用。这些分子相互作用的破坏可以防止单核白细胞穿过内皮细胞迁移到发炎的实质组织中。那他珠单抗的另一种作用机制可能是通过抑制α4-表达的白细胞与其在细胞外基质和实质细胞上的配体的相互作用来抑制患病组织中正在进行的炎症反应。因此,那他珠单抗可能起到抑制疾病部位炎症活动的作用,并抑制免疫细胞进一步募集到炎症组织中。
在MS中,当活化的T淋巴细胞穿过血脑屏障(BBB)时,就会发生病变。白细胞在血脑屏障上的迁移涉及炎症细胞粘附分子和血管壁内皮细胞之间的相互作用。α4β1与其靶点之间的相互作用是大脑病理炎症的重要组成部分,破坏这些相互作用会导致炎症减少。在正常情况下,VCAM-1在脑实质中不表达。然而,在促炎细胞因子存在的情况下,VCAM-1在内皮细胞上上调,可能在炎症部位附近的神经胶质细胞上上调。在MS中枢神经系统(CNS)炎症的背景下,α4β1与VCAM-1、CS-1和骨桥蛋白的相互作用介导了白细胞向脑实质的牢固粘附和迁移,并可能使CNS组织中的炎症级联反应永久化。阻断α4β1与其靶点的分子相互作用可以减少MS患者大脑中的炎症活动,并抑制免疫细胞进一步募集到炎症组织中,从而减少MS病变的形成或扩大。
根据人群药代动力学/药效学模型,那他珠单抗与α4β1整合素结合的EC50估计为2.04 mg/L。每4周皮下或静脉注射300mg那他珠单抗后,α4β1整合素结合没有差异。Q6W和Q4W静脉给药方案的平均PD(单核淋巴细胞α-4饱和度)相似,α-4饱和度的平均百分比差异在9%至16%之间。
适应症
Tysabri适用于以下患者群体,作为高度活跃的复发性多发性硬化症(RRMS)成年人的单一疾病改善疗法:
•尽管接受了至少一种疾病改善疗法(DMT)的完整和充分的治疗,但患有高度活动性疾病的患者(关于例外情况和清除期的信息请参阅)
•患有快速发展的严重RRMS的患者,一年内出现2次或更多次致残性复发,脑磁共振成像(MRI)上出现1次或更多钆增强病变,或与之前最近的MRI相比,T2病变负荷显著增加。
用法与用量
治疗将由在神经系统疾病诊断和治疗方面经验丰富的专科医生启动并持续监督,并及时进行MRI检查。必须监测患者进行性多灶性白质脑病(PML)的早期体征和症状。使用该药品治疗的患者必须获得患者卡,并被告知该药品的风险(另见包装说明书)。如果由医疗保健专业人员在临床环境之外给药、自行给药或由护理人员给药(见下文),应提供给药前检查表(教育指导见原说明)。
经过2年的治疗,患者应重新了解风险,特别是PML风险的增加,并应与护理人员一起指导PML的早期体征和症状。
应提供用于管理超敏反应和获取MRI的资源。Tysabri幼稚患者群体中皮下制剂的数据有限。
一些患者可能接触过免疫抑制药物(如米托蒽醌、环磷酰胺、硫唑嘌呤)。即使在停止给药后,这些药物也有可能导致持续的免疫抑制。因此,在开始治疗之前,医生必须确认这些患者没有免疫功能低下。
剂量
皮下给药的推荐剂量为每4周300mg。由于每个预充注射器含有150mg那他珠单抗,因此需要给药两个预充注射器。
对于在6个月后没有显示出治疗益处的患者,必须仔细重新考虑继续治疗。
关于那他珠单抗(静脉注射)2年安全性和有效性的数据来自对照、双盲研究。2年后,只有在重新评估潜在的益处和风险后,才应考虑继续治疗。患者应重新了解PML的风险因素,如治疗时间、接受药物前使用免疫抑制剂以及是否存在抗John Cunningham病毒(JCV)抗体。
重新管理
重新给药的疗效尚未确定。
药物给药途径的任何切换都应在前一次给药后4周进行。
特殊人群
老年患者
由于缺乏这一人群的数据,不建议65岁以上的患者使用这种药物。
肾和肝损伤
尚未进行研究来检查肾或肝损伤的影响。
消除机制和人群药代动力学结果表明,肾或肝损伤患者不需要调整剂量。
儿科人群
该药品对18岁以下儿童和青少年的安全性和有效性尚未确定。描述了当前可用的数据,
给药方法
Tysabri 150mg预充式注射器注射溶液仅用于皮下(SC)注射。它不适用于静脉注射。
应连续使用两个预充注射器(总剂量300mg),不得有明显延迟。第二次注射应在第一次注射后30分钟内进行。
皮下注射的部位是大腿、腹部(距离肚脐至少6厘米)或上臂的后侧面(后者仅在由医疗保健专业人员或医生注射的情况下)。注射不应注射到皮肤受到刺激、发红、瘀伤、感染或以任何方式留下疤痕的身体部位。从注射部位取出注射器时,应松开柱塞,同时将针头直接拔出。松开柱塞将使针头护罩覆盖针头。第二次注射应距离第一次注射位置3cm以上(见包装说明书末尾的给药说明)。
应在注射期间和注射后1小时内观察纳他珠单抗初治患者的注射反应体征和症状,包括前六剂纳他珠玛的超敏反应。对于目前正在接受那他珠单抗治疗且已接受至少六剂的患者,无论前六剂使用哪种给药途径,如果患者没有出现任何注射/输注反应,根据临床判断,随后皮下注射的1小时注射后观察时间可能会缩短或取消。
临床环境外管理(OCS)
对于之前耐受过至少六剂那他珠单抗的患者,即没有经历过超敏反应的患者,可以考虑由临床环境(如马拉松)外的医疗保健专业人员注射那他珠玛。患者在临床环境之外接受注射的决定应在专科医生评估和建议后做出。医疗保健专业人员应警惕PML的早期体征和症状(有关PML和教育指导的请参阅更多信息)。
自我管理或由护理人员管理
对于之前对那他珠单抗至少耐受六剂的患者,即没有出现超敏反应的患者,可以考虑由患者自行给药或由护理人员给药。应在专科医生评估和建议后做出决定。
患者或护理人员必须在医疗专业人员的指导下,通过SC途径至少注射两剂(每剂注射两次)。必须指示他们在每次给药前阅读患者卡并查看给药前检查表。必须建议患者或护理人员继续监测PML的早期体征和症状(有关PML和教育指导的请参阅更多信息),如果发生超敏反应,请停止给药并立即就医。
在治疗间隔3个月或更长时间后,由于担心超敏反应,必须在医疗专业人员的监督下服用随后的六剂。
禁忌症
对活性物质或列出的任何赋形剂过敏。
进行性多灶性白质脑病(PML)。
机会性感染风险增加的患者,包括免疫功能低下的患者(包括目前正在接受免疫抑制治疗的患者或之前接受治疗的免疫功能低下患者。
与其他DMT组合。
已知的活动性恶性肿瘤,皮肤基底细胞癌患者除外。
保质期
3年
储存特别注意事项
存放在冰箱中(2°C-8°C)。
不要冷冻
将注射器放在外纸箱中,以防止光线照射
预充式注射器可以在室温(最高30°C)下保存最多24小时,包括加热至室温给药的时间。注射器可以在标签和卡片上注明的到期日之前退回冰箱并使用。从冰箱中取出包装的日期和时间必须记录在纸箱上。如果注射器在冰箱外放置超过24小时,请丢弃。不要使用热水等外部热源来加热预填充的注射器。
容器的性质和内容
每个PFS由一个预充式玻璃注射器(1A型)组成,注射器带有橡胶塞和热塑性刚性针罩,含有1毫升溶液。注射器上预先固定了一根27号针头。每个PFS都有一个针头防护系统,当柱塞完全按下时,该系统会自动覆盖暴露的针头。
包装尺寸:
包含2支150毫克预充注射器的包装,用于1支。多包装,包含6支150毫克预充注射器(3包,每包2个),用于3支。
上市许可持证商
Biogen Netherlands B.V

请参阅随附Tysabri的完整处方信息:
https://www.medicines.ie/medicines/tysabri-150-mg-solution-for-injection-in-pre-filled-syringe-35078/spc
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Tysabri 150 mg/ml, Injektionslösung in einer Fertigspritze,2 Fertigspritzen x 1ml:CHF:3400.05
Biogen Switzerland AG
Zusammensetzung
Wirkstoffe
Natalizumab, gentechnologisch in NS/0 Mauszellen hergestellt.
Hilfsstoffe
Natriumdihydrogenphosphat-Monohydrat, Dinatriumhydrogenphosphat-Heptahydrat, Natriumchlorid, Polysorbat 80, Wasser für Injektionszwecke.
Eine Fertigspritze (150 mg/ml) enthält 3,45 mg Natrium.
Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
Injektionslösung in einer Fertigspritze: 150 mg/1 ml (insgesamt 300 mg/2 ml).
Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
Bei der Indikationsstellung bzw. vor Therapiebeginn ist das PML-Risiko (PML= progressive multifokale Leukenzephalopathie) zu berücksichtigen (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Tysabri ist für die krankheitsmodifizierende Monotherapie von hochaktiver, schubförmig remittierend verlaufender Multipler Sklerose (RRMS) bei folgenden Patientengruppen indiziert:
Patienten mit hoher Krankheitsaktivität trotz Behandlung mit einem vollständigen und angemessenen Zyklus mit mindestens einer krankheitsmodifizierenden Therapie (Ausnahmen und Informationen zu Auswaschphasen siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakodynamik»).
oder
Patienten mit rasch fortschreitender schubförmig remittierend verlaufender Multipler Sklerose, definiert durch 2 oder mehr Schübe mit Behinderungscharakter in einem Jahr, und mit 1 oder mehr Gadolinium anreichernden Läsionen im MRI des Gehirns oder mit einer signifikanten Erhöhung der T2-Läsionen im Vergleich zu einem kürzlich durchgeführten MRI.
Tysabri ist für die krankheitsmodifizierende Monotherapie von Patienten mit aktiver, schubförmig remittierend verlaufender MS mit einem negativen anti-JCV Antikörperstatus indiziert.
Dosierung/Anwendung
Die Therapie muss von – in der Diagnosestellung und Behandlung von neurologischen Erkrankungen erfahrenen – Spezialisten (Fachärzten) in Zentren mit raschem Zugang zu MRI eingeleitet und kontinuierlich überwacht werden.
Eine Behandlung Zuhause darf nicht erfolgen.
Die Verabreichung muss von medizinischem Fachpersonal vorgenommen werden und die Patienten müssen hinsichtlich früher Anzeichen und Symptome einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) beobachtet werden.
Es müssen Möglichkeiten zur Behandlung von Überempfindlichkeitsreaktionen zur Verfügung stehen.
Patienten sind in einem für Tysabri vorgesehenen Monitoringprogramm aufzunehmen.
Patienten, die mit Tysabri behandelt werden, muss der Patientenpass ausgehändigt werden und sie müssen über die mit Tysabri verbundenen Risiken aufgeklärt werden. Nach zweijähriger Behandlung sollten die Patienten erneut über die mit Tysabri verbundenen Risiken, insbesondere über das erhöhte Risiko für eine PML, aufgeklärt und gemeinsam mit ihren Pflegepersonen über frühe Zeichen und Symptome einer PML instruiert werden.
Manche Patienten haben möglicherweise zuvor Immunsuppressiva (z.B. Mitoxantron, Cyclophosphamid, Azathioprin) erhalten. Diese Wirkstoffe können zu einer anhaltenden Immunsuppression führen, auch wenn ihre Gabe bereits beendet wurde. Der Arzt muss sich daher vor Einleitung der Therapie mit Tysabri vergewissern, dass diese Patienten nicht mehr immungeschwächt sind (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Bei Patienten, die nach 6-monatiger Behandlung noch keinerlei Hinweise auf einen Behandlungserfolg zeigen, ist die Fortsetzung der Therapie sorgfältig zu überdenken.
Aus kontrollierten Doppelblindstudien liegen Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Natalizumab über einen Behandlungszeitraum von 2 Jahren vor. Eine Fortsetzung der Therapie über diesen Zeitraum hinaus sollte nur dann in Betracht gezogen werden, wenn zuvor eine erneute Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen wurde.
Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen, Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
Übliche Dosierung
Erwachsene
Die subkutane Darreichungsform von Tysabri ist nicht für die intravenöse Gabe bestimmt. Etwaige Umstellungen der Art der Anwendung von Tysabri sollten 4 Wochen nach der vorgängigen Tysabri-Dosis stattfinden.
Die empfohlene Dosis von Tysabri für die subkutane Injektion beträgt 300 mg alle 4 Wochen. Die beiden Injektionen (jeweils 150 mg) sind nacheinander ohne wesentlichen Zeitverzug durchzuführen. Die zweite Injektion sollte spätestens 30 Minuten nach der ersten Injektion erfolgen.
Die Patienten müssen während der Zeit der subkutanen Injektionen und danach 1 Stunde lang auf Anzeichen und Symptome von Injektionsreaktionen, einschliesslich Überempfindlichkeitsreaktionen, überwacht werden. Nach den ersten 6 Dosen sollten die Patienten weiterhin gemäss klinischem Ermessen nach den subkutanen Injektionen überwacht werden. Die einstündige Beobachtungszeit kann nach klinischem Ermessen verkürzt oder aufgehoben werden, sofern bei den Patienten keine Injektionsreaktionen, einschliesslich Überempfindlichkeitsreaktionen, aufgetreten sind.
Die subkutane Injektion sollte in den Oberschenkel, die Bauchdecke oder die Rückseite des Oberarms erfolgen. Sie darf nicht in einen Bereich des Körpers injiziert werden, an dem die Haut in irgendeiner Weise gereizt, gerötet, geprellt, infiziert oder vernarbt ist. Beim Entfernen der Spritze aus der Injektionsstelle muss der Kolben losgelassen werden und die Nadel gleichzeitig in einer geraden Linie herausgezogen werden. Durch Loslassen des Kolbens wird der Nadelschutz aktiviert und kann die Nadel bedecken. Die zweite Injektion sollte mindestens 3 cm von der ersten Injektionsstelle entfernt erfolgen.
Nach zweijähriger Behandlung müssen die Patienten erneut über Risikofaktoren für eine PML, wie die Dauer der Behandlung, die Anwendung von Immunsuppressiva vor der Behandlung mit Tysabri und das Vorhandensein von anti-JCV Antikörpern aufgeklärt werden (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Spezielle Dosierungsanweisungen
Patienten mit Leberfunktionsstörungen
Es wurden keine Studien zum Einfluss von Leberschädigung durchgeführt.
Der Eliminationsmechanismus und die Erkenntnisse aus der Populations-Pharmakokinetik lassen vermuten, dass eine Dosisanpassung bei Patienten mit Leberfunktionsstörung nicht notwendig ist.
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
Es wurden keine Studien zum Einfluss von Nierenschädigung durchgeführt.
Der Eliminationsmechanismus und die Erkenntnisse aus der Populations-Pharmakokinetik lassen vermuten, dass eine Dosisanpassung bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung nicht notwendig ist.
Ältere Patienten
Die Anwendung von Tysabri bei Patienten über 65 Jahre wird nicht empfohlen, da keine Daten über diese Patientengruppe vorliegen.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Tysabri sind bei Kindern und Jugendlichen im Alter von bis zu 18 Jahren nicht erwiesen. Es kann keine Dosierungsempfehlung gegeben werden. Die zurzeit vorliegenden Daten sind in den Abschnitten «Unerwünschte Wirkungen» und «Eigenschaften/Wirkungen» beschrieben.
Art der Anwendung
Für Anweisungen zur Verabreichung von Tysabri, Injektionslösung in einer Fertigspritze, siehe unter «Sonstige Hinweise».
Wiederholte Verabreichung
Siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
Kontraindikationen
Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML).
Patienten mit einem erhöhten Risiko für opportunistische Infektionen, wie immungeschwächte Patienten (einschliesslich solcher Patienten, die aktuell eine immunsuppressive Behandlung erhalten oder durch frühere Therapien, z.B. Mitoxantron oder Cyclophosphamid, immungeschwächt sind (siehe auch unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Unerwünschte Wirkungen»)).
Kombination mit anderen krankheitsmodifizierenden Therapien.
Bekannte aktive Malignome mit Ausnahme von Patienten mit einem Basaliom
Präklinische Daten
Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe, Gentoxizität, Kanzerogenität und Reproduktionstoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
Übereinstimmend mit der pharmakologischen Wirkung von Natalizumab trat in den meisten in‑vivo-Studien ein verändertes Lymphozyten-Trafficking in Form einer Zunahme der Zahl von weissen Blutzellen sowie eines erhöhten Milzgewichts in Erscheinung. Diese Veränderungen waren reversibel und schienen keine nachteiligen toxikologischen Konsequenzen zu haben.
Kanzerogenität
In bei Mäusen durchgeführten Studien wurden das Wachstum und die Metastasierung von Melanomzellen und lymphoblastischen leukämischen Tumorzellen durch die Gabe von Natalizumab nicht erhöht.
Im Ames-Test bzw. humanen Chromosomenaberrationstests wurden keine klastogenen oder mutagenen Wirkungen von Natalizumab beobachtet. Natalizumab zeigte keine Wirkungen auf in‑vitro-Testverfahren zur α4-Integrin-positiven Tumorzelllinienproliferation oder -zytotoxizität.
Reproduktionstoxizität
In einer Studie mit Dosierungen, die höher als die Dosis beim Menschen waren, wurde eine Reduktion der Fertilität weiblicher Meerschweinchen beobachtet; Natalizumab beeinträchtigte die männliche Fertilität nicht. Es wird als unwahrscheinlich erachtet, dass Natalizumab bei Einhaltung der empfohlenen Höchstdosis die Fertilität von Menschen beeinträchtigt.
Die Wirkung von Natalizumab auf die Reproduktion wurde in 5 Studien beurteilt, 3 bei Meerschweinchen und 2 bei Cynomolgus-Affen. Diese Studien zeigten keinen Hinweis auf teratogene Wirkungen oder Wirkungen auf das Wachstum der Nachkommen. In einer Studie bei Meerschweinchen wurde ein geringer Rückgang bei der Zahl der lebenden Nachkommen festgestellt. In einer Studie bei Affen verdoppelte sich die Zahl der Aborte in den mit 30 mg/kg Natalizumab behandelten Gruppen im Vergleich zu den entsprechenden Kontrollgruppen. Dies war die Folge einer hohen Inzidenz von Aborten in beiden behandelten Gruppen der ersten Kohorte, die in der zweiten Kohorte nicht beobachtet wurde. In keiner anderen Studie wurden Auswirkungen auf die Abortrate festgestellt. Eine Studie bei trächtigen Cynomolgus-Affen zeigte Natalizumab bedingte fetale Veränderungen, die eine leichte Anämie, eine reduzierte Thrombozytenzahl, ein erhöhtes Milzgewicht sowie ein reduziertes Leber- und Thymusgewicht beinhalteten. Diese Veränderungen waren assoziiert mit einer gesteigerten extramedullären Hämatopoese in der Milz, einer Thymusatrophie sowie einer verminderten Hämatopoese in der Leber. Bei Nachkommen von Muttertieren, die bis zur Geburt mit Natalizumab behandelt worden waren, wurde ebenfalls eine reduzierte Thrombozytenzahl festgestellt, jedoch fanden sich bei diesen Jungtieren keine Hinweise auf eine Anämie. Sämtliche Veränderungen wurden bei Dosen beobachtet, die über denjenigen lagen, die beim Menschen zum Einsatz kommen, und waren nach der Clearance von Natalizumab reversibel.
Bei Cynomolgus-Affen, die bis zur Geburt Natalizumab erhielten, wurde Natalizumab in geringer Konzentration in der Milch einiger Muttertiere nachgewiesen.
Sonstige Hinweise
Inkompatibilitäten
Tysabri zur subkutanen Injektion wird nicht verdünnt.
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Die Fertigspritzen können bis zu 24 Stunden bei Raumtemperatur in ihrer Originalverpackung aufbewahrt werden. Die Fertigspritzen sollten nicht zurück in die Kühllagerung verbracht werden. Keine externen Wärmequellen wie heisses Wasser verwenden, um die Fertigspritzen zu erwärmen.
Besondere Lagerungshinweise
Im Kühlschrank (2-8 °C) lagern. Nicht einfrieren.
Die Fertigspritzen in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Hinweise für die Handhabung
Die Fertigspritze weist ein Nadelschutzsystem auf, das bei vollständigem Drücken des Kolbens automatisch aktiviert wird. Beim Loslassen des Kolbens wird der Nadelschutz über die offenliegende Nadel geschoben.
1. Die Dosispackung aus dem Kühlschrank nehmen und vor der Durchführung der Injektionen Raumtemperatur annehmen lassen. Die empfohlene Dauer für das Erwärmen beträgt 30 Minuten.
Keine externen Wärmequellen wie heisses Wasser verwenden, um die Fertigspritzen zu erwärmen.
2. BEIDE Fertigspritzen aus der Schale nehmen. Überprüfen, ob das Arzneimittel in jeder Fertigspritze als farblose bis leicht gelbe, leicht opaleszierende Lösung vorliegt, die im Wesentlichen frei von sichtbaren Partikeln ist. Möglicherweise sind in den Sichtfenstern Luftbläschen zu sehen. Dies ist normal und hat keinen Einfluss auf die Dosis.
Die Fertigspritzen nicht verwenden, wenn:
ihr Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist.
Farbe und Klarheit der Flüssigkeit nicht den vorstehenden Angaben entsprechen oder die Flüssigkeit Schwebstoffe enthält.
es Anzeichen einer Beschädigung (Risse, Absplitterungen usw.) gibt.
Wenn einer der vorstehend beschriebenen Umstände zutrifft, ist unverzüglich die zuständige Apotheke zu kontaktieren.
3. Eine volle Dosis entspricht zwei innerhalb von 30 Minuten hintereinander verwendeten Spritzen.
Bei der Injektion aseptisch (sauber und keimfrei) vorgehen und auf einer flachen Arbeitsfläche arbeiten.
Für die erste subkutane Injektion eine Stelle am Oberschenkel, der Bauchdecke oder der Rückseite des Oberarms wählen.
Nicht in einen Bereich des Körpers injizieren, an dem die Haut in irgendeiner Weise gereizt, gerötet, geprellt, infiziert oder vernarbt ist.
6. Die erste Injektion geben und dabei die empfohlenen Standardverfahren für subkutane Injektionen befolgen.
7. Den Kolben in einer langsamen, gleichmässigen Bewegung drücken, bis die Spritze vollständig leer ist. Den Kolben nicht zurückziehen.
8. Beim Entfernen der Spritze aus der Injektionsstelle den Kolben loslassen und die Nadel GLEICHZEITIG in einer geraden Linie herausziehen. Beim Loslassen des Kolbens wird der Nadelschutz über die offenliegende Nadel geschoben.
Zur Vermeidung einer versehentlichen Nadelstichverletzung die Nadel nicht berühren.
Zur Vermeidung einer versehentlichen Nadelstichverletzung die Schutzkappe nicht wieder auf die Nadel aufsetzen.
9. Die Injektionen nacheinander ohne wesentlichen Zeitverzug durchführen. Für den Fall, dass die zweite Injektion nicht unmittelbar nach der ersten Injektion durchgeführt werden kann, sollte die zweite Injektion spätestens 30 Minuten nach der ersten Injektion stattfinden. Die zweite Injektion sollte in einem Abstand von mindestens 3 cm von der ersten Injektionsstelle gegeben werden.
Die Patienten zwischen den Injektionen und nach der letzten Injektion eine Stunde lang beobachten. Die Injektion ist sofort zu beenden, wenn Anzeichen oder Symptome auftreten, die auf eine Reaktion vom Überempfindlichkeitstyp hindeuten (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
10. Die benutzte Spritze nach den vor Ort geltenden Bestimmungen entsorgen.
Zulassungsinhaberin
Biogen Switzerland AG, 6340 Baar..
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