| 简介:
部分中文抗胸腺细胞球蛋白处方资料(仅供参考)
英文名:Antithymocyte Globulin Equine
商品名:Atgam Infusionslösung
通用名:抗胸腺细胞球蛋白注射液
生产商:辉瑞制药
药品简介
Atgam(Antithymocyte Globulin Equine)是一种免疫抑制剂的无菌溶液,用于治疗肾移植排斥反应和再生障碍性贫血。
Atgam是一种多克隆抗体或免疫球蛋白,以静脉(IV,静脉)输注的形式给予。对抗一种名为T淋巴细胞(也称为胸腺细胞或T细胞)的白细胞。
作用机制
Atgam是由结合淋巴细胞表面多种蛋白质的抗体组成的。此外,Atgam与粒细胞、血小板和骨髓细胞结合。Atgam诱导免疫抑制的机制尚未确定。已发表的数据表明,其主要机制是循环淋巴细胞的耗竭,对T淋巴细胞的影响最大。淋巴细胞耗竭可能是由补体依赖性裂解和/或活化诱导的细胞凋亡引起的。此外,免疫抑制可能是由抗体与淋巴细胞的结合介导的,这导致T淋巴细胞的部分活化和诱导无能。
Atgam治疗再生障碍性贫血的机制可归因于其免疫抑制作用。此外,Atgam直接刺激造血干细胞的生长,并释放造血生长因子,如白细胞介素-3和粒细胞/巨噬细胞集落刺激因子。
适应症
Atgam适用于成人和2岁及以上的儿童,用于治疗已知或疑似免疫病因的获得性中重度再生障碍性贫血,作为不适合造血干细胞移植(HSCT)或没有合适的HSC供体的患者的标准免疫抑制治疗的一部分。
用法与用量
只有有免疫抑制治疗经验的医生才应该使用Atgam。应使用配备有足够实验室和支持性住院医疗资源的设施。
剂量
成年患者和2岁及以上儿童
剂量建议基于体重。
建议的总剂量为160毫克/公斤体重,作为标准免疫抑制治疗的一部分,如下所示:
•16mg/kg体重/天,超过10天或
•20mg/kg体重/天,超过8天或
•40mg/kg体重/天,4天
不良事件的监测和管理
在治疗期间和治疗后应仔细监测患者的不良事件。不良事件监测和管理建议见表。不良事件的治疗应按照当地指南进行。
表1。不良事件监测和管理建议
不良事件 监测和管理建议
过敏,包括呼吸窘迫 为了确定那些全身过敏反应风险最大的患者,强烈建议在
开始治疗前对潜在的受试者进行皮肤测试,特别是如果患
者是特应性的。
应仔细监测患者的过敏反应,包括呼吸窘迫,如果发生过
敏反应,应停止治疗。
细胞因子释放综合征 如果发生CRS,应考虑停止治疗。
血小板减少症和中性 如果有严重且持续的血小板减少症或中性粒细胞减少症的
粒细胞减少症 证据,应考虑停止治疗。
特殊人群
肾脏和肝脏损伤
尚未进行具体的临床研究来评估肾脏或肝脏损伤对Atgam药代动力学的影响。
儿科人群
介绍了目前18岁以下儿童的可用数据。
老年人(>65岁)
老年患者的临床经验尚未发现老年患者和年轻患者反应的差异。因此,不建议对老年患者进行剂量调整。
给药方法
Atgam用于静脉注射,最好通过高流量中心静脉给药。
用药前
建议根据当地治疗指南,在输注Atgam之前,在用药前使用皮质类固醇和抗组胺药。退热药也可能增加Atgam输注的耐受性。
管理
Atgam应在输注前稀释,并使用适当的无菌技术给药。
稀释的Atgam应在室温(20°C-25°C)下输注。Atgam应通过在线过滤器(0.2-1.0微米)注入高流量中心静脉。所有输注Atgam时必须使用在线过滤器(未提供),以防止在储存过程中产生任何不溶性物质。使用高流量静脉将最大限度地降低静脉炎和血栓形成的发生率。
40mg/kg剂量方案的推荐输注持续时间为12至18小时。Atgam的输注时间不应少于4小时。增加输液持续时间可以最大限度地减少不良反应。在输注期间和输注后,应持续观察患者是否存在过敏反应。给药后,建议冲洗静脉管线。
稀释溶液的输注量应考虑患者的血液动力学状况、年龄和体重等因素。
伴随免疫抑制治疗
Atgam最常与环孢素A一起给药。
禁忌症
对活性物质或列出的任何赋形剂过敏。
对任何其他马丙种球蛋白制剂过敏。
保质期
未打开安瓿
2年。
化学和物理使用稳定性已在25°C下证明24小时。从微生物学的角度来看,除非打开/稀释的方法排除了微生物污染的风险,否则应立即使用该产品。如果不立即使用,使用中的储存时间和条件由用户负责。
储存的特殊注意事项
未打开的安瓿
储存在冰箱中(2°C-8°C)。不要冻结。将安瓿放在外纸箱中,以避光。
有关药品稀释后的储存条件。
容器的性质和内容
5 ml浓缩液,用于安瓿溶液(1型玻璃)。
包装尺寸:5安瓿。

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Atgam 250mg/5ml, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung,5Ampullen×5ml CHF:6158.50
Pfizer AG
Zusammensetzung
Wirkstoffe
Immunoglobulinum anti-T limphocytorum ex equus (eATG).
Hilfsstoffe
Glycinum, natrii hydroxidum (q.s. ad pH), acidum hydrochloricum (q.s. ad pH), aqua ad iniectabile.
Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (steriles Konzentrat).
Zur intravenösen Anwendung nach Verdünnung.
1 Ampulle zu 5 ml enthält 250 mg Anti-Human-T-Lymphozyten-Immunglobulin vom Pferd (equines Anti-T-Lymphozytenglobulin, eATG), entsprechend 50 mg/ml. Gereinigtes, konzentriertes, steriles Gammaglobulin, primär monomeres IgG, aus hyperimmunem Pferdeserum nach Immunisierung mit menschlichen Thymuslymphozyten. Transparente bis leicht opalisierende, farblose bis leicht rosafarbene oder bräunliche sterile wässrige Lösung, die eine leicht körnige oder flockige Ablagerung entwickeln kann. Zur Verdünnung vor Verabreichung. Der pH-Wert der Lösung liegt im Bereich von 6.4 bis 7.2 und die Osmolalität beträgt ≥240 mOsm/kg.
Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
Atgam wird bei Erwachsenen und Kindern im Alter von 2 Jahren und älter zur Behandlung einer erworbenen moderaten bis schweren aplastischen Anämie bekannter oder vermuteter immunologischer Ätiologie als Teil einer standardmässigen immunsuppressiven Therapie bei Patienten, die ungeeignet für eine hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSZT) sind oder für die ein geeigneter HSZ-Spender nicht verfügbar ist, angewendet (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
Dosierung/Anwendung
Bei allen Patienten ist vor der Erstbehandlung ein Hauttest durchzuführen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» für eine detaillierte Beschreibung). Während der Infusion sollte der Patient kontinuierlich auf mögliche allergische Reaktionen überwacht werden. Während der Verabreichung von Atgam muss der direkte Zugang zu medizinischen Notfallgeräten zum Management von infusionsbedingten Reaktionen gewährleistet werden.
Die Behandlung mit Atgam sollte von einem in der immunsuppressiven Therapie erfahrenen Arzt durchgeführt und in medizinischen Zentren eingesetzt werden, die über entsprechende Labor- und unterstützende stationäre medizinische Ressourcen verfügen.
Prämedikation
Es wird empfohlen, vor der Infusion von Atgam eine Prämedikation mit Kortikosteroiden und Antihistaminika gemäss den örtlichen Behandlungsrichtlinien zu verabreichen. Auch Antipyretika können die Verträglichkeit der Atgam-Infusion verbessern (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Übliche Dosierung
Erwachsene Patienten und Kinder im Alter von 2 Jahren und älter
Dosierungsempfehlungen basieren auf dem Körpergewicht (KG).
Empfohlen wird eine Gesamtdosis von 160 mg/kg KG, die als Teil der standardmässigen immunsuppressiven Therapie mit 40 mg/kg KG/Tag über 4 Tage verabreicht wird (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Unerwünschte Wirkungen» und «Eigenschaften/Wirkungen»).
Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
Dosisanpassung aufgrund unerwünschter Wirkungen/Interaktionen
Patienten sollen während und nach der Therapie sorgfältig auf unerwünschte Wirkungen überwacht werden. Empfehlungen für die Überwachung auf und den Umgang mit unerwünschten Wirkungen sind in Tabelle 1 aufgeführt. Die Behandlung von unerwünschten Wirkungen soll gemäss den örtlichen Leitlinien erfolgen.
Präklinische Daten
Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe, Genotoxizität und Reproduktionstoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
Studien zur Karzinogenität und prä-/postnatalen Entwicklung zu Anti-Human-T-Lymphozyten-Immunglobulin vom Pferd wurden nicht durchgeführt.
Die Verabreichung von Atgam an Javaneraffen (Macaca fascicularis) in Dosen, die denen in klinischen Studien vergleichbar waren, war nicht mit einer Beeinträchtigung der männlichen oder weiblichen Fertilität assoziiert.
Atgam war bei Ratten nach verabreichten Dosen, die den am Menschen verabreichten Dosen ähnlich waren, weder embryotoxisch noch fetotoxisch oder teratogen. In Reproduktionsstudien mit Affen, war Atgam embryotoxisch und fetotoxisch. Diese Effekte traten im Rahmen der Intoxikation der Muttertiere auf (beobachtet bei Dosen von Atgam von 20 mg/kg/Tag, mit dem Auftreten des Tods bei Muttertieren bei Dosen von 40 mg/kg/Tag). Zum Tod des Fetus kam es bei Muttertieren, die in der ersten Phase der Organbildung, nicht aber bei Muttertieren, die während der späteren Phase der Organbildung behandelt worden waren. Der Tod der Muttertiere und Feten wurde der mütterlichen Anämie als Folge eines Erythrozyten-Antigens, das beim Menschen nicht vorliegt, zugeschrieben. Daher wird diese Toxizität für die Entwicklung des menschlichen Fetus als nicht relevant angesehen.
In Tierstudien war Atgam in der Milch von säugenden Javaneraffen bis zur Nachweisgrenze nicht feststellbar.
Sonstige Hinweise
Inkompatibilitäten
Das Arzneimittel darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Haltbarkeit nach Anbruch
Die chemische und physikalische Stabilität nach Anbruch wurde für 24 Stunden bei 25 °C nachgewiesen. Aus mikrobiologischen Gründen sollte die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Verdünnung verwendet werden. Falls dies nicht möglich ist, liegen Aufbrauchsfristen und Lagerbedingungen in der Verantwortung des Anwenders und sollten 24 Stunden nicht überschreiten.
Verdünntes Atgam soll bei Raumtemperatur (20–25 °C) aufbewahrt werden, wenn es nicht sofort verwendet wird. Verdünntes Atgam soll nicht länger als 24 Stunden (einschliesslich Infusionszeit) aufbewahrt werden.
Besondere Lagerungshinweise
Im Kühlschrank (2-8 °C) lagern. Nicht einfrieren. Den Behälter im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Hinweise für die Handhabung
Herstellung der Infusionslösung
Da es sich bei Atgam um ein Gammaglobulin handelt, sollen sowohl das Konzentrat als auch die verdünnte Lösung vor der Verabreichung visuell auf Partikelbestandteile und Verfärbungen hin überprüft werden, sofern die Lösung und das Behältnis dies zulassen. Das Konzentrat und die verdünnte Lösung sind transparent bis leicht opaleszierend, farblos bis leicht rosafarben oder bräunlich und beide können während der Lagerung leicht gekörnte oder flockige Ablagerungen bilden.
Atgam (verdünnt oder unverdünnt) soll nicht geschüttelt werden, da dies zu übermässiger Schaumbildung und/oder zur Denaturierung des Proteins führen kann. Atgam Konzentrat soll vor der Infusion verdünnt werden, indem das Behältnis mit der sterilen Lösung so umgedreht wird, dass das unverdünnte Atgam nicht mit der Luft im Behältnis in Kontakt kommt.
Die Gesamttagesdosis Atgam in eine umgedrehte Flasche oder einen umgedrehten Beutel einer der im Folgenden aufgeführten sterilen Lösungen geben:
0.9%ige Natriumchloridlösung,
Glukoselösung/Natriumchloridlösung:
50 mg/ml (5%) Glukose in 0.45%iger (4.5 mg/ml) Natriumchloridlösung,
50 mg/ml (5%) Glukose in 0.225%iger (2.25 mg/ml) Natriumchloridlösung.
Da Atgam ausfällen kann, wird eine Verdünnung ausschliesslich mit Glukoselösung nicht empfohlen (siehe «Inkompatibilitäten»).
Die empfohlene Konzentration von verdünntem Atgam beträgt 1 mg/ml in 0.9%iger Natriumchloridlösung. Die Konzentration soll nicht höher als 4 mg Atgam/ml sein.
Die verdünnte Atgam Lösung soll behutsam gekreist oder geschwenkt werden, um sie sorgfältig zu vermischen.
Nach der Verdünnung ausschliesslich zur intravenösen Verabreichung.
Verdünntem Atgam soll vor der Infusion Zeit gewährt werden, um Raumtemperatur (20–25 °C) anzunehmen. Das Infusionsvolumen liegt zwischen 250 ml und 500 ml. Atgam soll in eine zentrale Vene mit hohem Durchfluss verabreicht werden, wobei in jedem Fall ein Inline-Filter (0.2–1.0 Mikron) zu verwenden ist.
Ein Inline-Filter (nicht mitgeliefert) muss bei allen Infusionen von Atgam verwendet werden, um zu vermeiden, dass unlösliche Stoffe, die während der Lagerung des Produkts entstehen können, verabreicht werden.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Zulassungsnummer
68824 (Swissmedic).
Zulassungsinhaberin
Pfizer AG, Zürich.
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